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Nanocontainer & nanostrukturierte Trägermaterialien für Sensorik und Wirkstofftransport

NanoConSens

Der Einschluss bzw. die Immobilisierung von funktionalen Molekülen und Partikeln in kleinsten, kompartimentierten Strukturen ermöglicht die gezielte Nutzung von Substanzen in verschiedenen Anwendungsfeldern wie dem Wirkstofftransport für Therapie und Diagnostik (Nanocarrier), der Kontrastierungfür bildgebende Verfahren, der selektiven Katalyse (Nanoreaktoren) und der Sensorik (Nanosensoren). Die Herstellung von maßgeschneiderten nanostrukturierten Trägermaterialien und Nanocontainern stellt für eine große Anzahl an Anwendungen in Medizin, Pharmazie, Physik, Chemie und Materialwissenschaft eine zentrale Schlüsseltechnologie dar. Die fast unbegrenzte Vielfalt der prinzipiell möglichen Konstruktionsmöglichkeiten für molekulare Container erlaubt dabei in Verbindung mit neuesten Synthesemethoden und Herstellungstechniken ein gezieltes "Engineering" von Struktur und Funktion. Dabei stehen im Einzelnen die Herstellung bzw. Isolierung sowie Charakterisierung von synthetischen und natürlichen nanostrukturierbaren Materialien (lineare, verzweigte und sternförmige Blockcopolymere, Polysaccharide, Lipide, metallische Cluster), die Herstellung von Nanocontainern (polymerbasierte, metallische und keramische Nanopartikel, Mizellen, Liposomen) und deren detaillierte Charakterisierung (mittels spektroskopischer und mikroskopischer Methoden) im Vordergrund. Des weiteren sollen die nanostrukturierten Trägermaterialien und Nanocontainer mit aktiven Molekülen (Wirkstoffen, Farbstoffen, Rezeptoren, RNA, DNA-Oligomeren, Enzymen) beladen sowie zum gezielten Transport mit externen Bindungseinheiten (z.B. mit Peptiden, Zuckern) funktionalisiert werden. Die systematische Untersuchung der Beziehungen zwischen der Struktur und der Aktivität der Nanocontainer in vitro und in vivo (auch unter Berücksichtigung toxikologischer Aspekte) sowie ihres Verhaltens bei material- und verfahrenstechnischen Anwendungen sind weitere Bestandteile des Projektes. Parallel hierzu sollen hochsensitive und schnelle Sensoren für Ionen und Biomoleküle (z.B. sekundäre Botenstoffe, Metabolite) in Zellen entwickelt werden.

NanoConSens

Beteiligte Gruppen:

Prof. Ulrich S. Schubert, Prof. Thomas Heinze, Prof. Alfred Fahr, Prof. Dagmar Fischer, Prof. Torsten Heinzel, PD Dr. Diana Imhof, Prof. Axel Brakhage, Prof. Christoph Biskup, Jun.-Prof. Felix Schacher, PD Dr. Michael Gottschaldt

Wiss. Koordination:

Dr. Stephanie Schubert

Institut für Pharmazie (Pharmazeutische Technologie)

Institut für Organische Chemie und Makromolekulare Chemie

Raum 206, Lessingstr. 8, 07743 Jena

Tel. +49/ 3641-948242

Fax +49/ 3641-948202

E-mail:

Meldung vom: 13.10.2009 13:46 Uhr
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